Neues System: Raumflottenkommando

Gruftbestie

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Hallöschen, ich wollte euch mein, nun schon seit mehreren Jahren in Entwicklung befindliches, Spielsystem vorstellen. Hauptsächlich damit ich von diversen Nutzern Eindrücke, Feedback und auch Prognosen erhalten kann. Das System ist nun schon seit längerem in der Phase der Anpassung und es würde mich sehr freuen es über gelegentliche Spiele mit Freunden hinaus, bekannt zu machen.
Aber ich Beginne am Besten mit der Erklärung ganz am Anfang:

Ich bin leidenschaftlicher Trekki und Tabletopspieler. Nun gab es längere Zeit kein wirklich ansprechendes System im Trek-Universum (Ja, da gibt es Attack Wing aber das hat mich nicht wirklich befriedigt). Also hab ich mich mal in die großen Weiten des Internets aufgemacht und stieß dabei auf das Spiel Starfleet Battles, welches Ende der 70iger entwickelt und in diversen Formen auch noch bis heute gespielt wird. Hauptsächlich in den USA und Großbritannien. Hab mich natürlich davon nicht abhalten lassen und besorgte mir Regelbuch und ging motiviert an die Sache ran. Nur stellte sich schnell heraus Starfleet Battles komplex war. Also sehr komplex... und oft auch unnötig komplex. Sobald man alles einigermaßen verstanden hatte machte das Spiel natürlich riesen Spaß, nur musste man es erst richtig verstehen. Neben fehlenden Mitspielern war eben die hohe Komplexität und Einsteigerunfreundlichkeit ein Hindernis welches das Spielerlebnis verhinderte.
Also begann ich im Frühjahr 2013 das Regelwerk zu übersetzen und zu vereinfachen. Schließlich konnte ich durch die Änderungen im Freundeskreis Mitspiel rekrutieren und das Game machte riesig Spaß. Mit den Jahren überarbeitete ich das vereinfachte Regelwerk immer wieder und es entfernte sich dabei immer weiter vom geistigen Vorläufer hin zu etwas Eigenem. Die Hexfelder wurden abgeschafft, neue Fraktionen und eigene Schiffe hinzugefügt, alte Regeln fallen gelassen und dafür eigene Varianten erstellen. Schließlich kam ich zuletzt auf die Idee auch den Star Trek Bezug aufzugeben, um aus dem, was geschaffen wurde, ein eigenständiges, neues Spiel zu machen. Und das möchte ich euch hier kurz vorstellen:

Raumflottenkommando (Name ist noch WIP)

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RFK ist ein Tabletopspiel, indem 2-6 Spieler zwischen eins und drei Raumschiffe gegeneinander ins Feld führen. Der Kern des Spieles bietet dabei das Schiffsmanagement. Jedes Schiff wird auf dem Spielfeld durch ein Modell auf einer hexagonalen Base dargestellt. Jeder Spieler hat für jedes seiner Schiffe eine Schiffskarte, auf der, im guten alten Pen und Paper Styl, Systeme, Waffen und Funktionen verwaltet werden. Das Ziel einer Spielrunde ist es entweder dem Gegner zu vernichten, durch ausmanövrieren vom Spielfeld zu drängen oder vorgegebene Missions- und/oder Szenarioziele zu erreichen.
Dabei bietet jedes Schiff eine Vielzahl an Funktionen. Auch kann man durch Ausnutzen von Raumanomalien und Objekten den Gegner beeinflussen. Jede Begegnung kann dabei auch nicht nur mit stumpfen Waffenfeuer beendet werden. Durch taktische Vorgehensweise kann man Gegner aus dem Spiel drängen, die Schiffe entern oder gezielt Systeme außer Kraft setzen.

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Dabei soll das Spiel eine hohe Einsteigerfreundlichkeit bieten. Die Grundlagenregeln sollen bereits im ersten Spiel verständlich vermittelt werden und zusätzliche Regeln entsprechend für bestimmte Missionsreihen oder Szenarien gelten.

Was ist der Plan für das Spielsystem? Ich würde es gern populärer machen und weiterentwickeln. Im Bekanntenkreis erfreut es sich bereits großer Beliebtheit und ich würde mich freuen wenn mehr Leute damit beginnen und vor allem auch das ausbalancieren der Schiffswerte ermöglichen würden. Daher hänge ich das Regelwerk, in seiner jetzigen, noch unvollständigen, Variante an und hoffe das es Feedback findet.

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Das Spiel soll irgendwann kostenfrei zum download verfügbar sein. Spielfiguren können dann als .stl Dateien für den 3D-Druck herunter geladen werden. Aber bis dahin möchte ich erstmal etwas Feedback von Außenstehenden sammeln um zu überprüfen ob sich der ganze Aufwand überhaupt lohnen würde ;)

Post Scriptum: Wer Rechtschreibfehler findet darf sie einrahmen und sich an die Wand hängen.
 

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