Studioarmee -Konzept

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Lameth76

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Was haltet ihr von der Idee sogenannte Studioarmeen (hier dann besser Clubarmeen) in die Klubstruktur zu integrieren

Die Armee wird aus Spenden und Klubgeldern finanziert und steht dann allen Klubmitgliedern zur Verfügung.

Ich würde mich bereit erklären, eine solche Armee (für Aufgabenpunkte ;) ) zu bemalen.

Meistens macht man so etwas für ein Event und behält es später. Möglich wäre es natürlich, so eine Armee zu verkaufen um irgend was anderes zu finanzieren (eine andere Event Armee z.B.) :D

Vielleicht gibt es so ein Konzept bereits, aber ich dachte mir, fragen kostet nichts ;)
 
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Aranth

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Ich halte da wenig von...schon beim Gelände, den Platten und den Räumlichkeiten gibt es oft Diskussionen weil nicht jeder gleich pflegsam mit den Sachen ist. Eine Clubarmee die jeder mal nutzen kann sehe ich da problematisch. Zumal die meisten ja selber eine Armee aufbauen wollen und nebenbei viele Armeen in den Clubräumen lagern und wenn der Besitzer anwesend ist, ist es meist auch kein Problem sich mal was zu leihen.

Aber vielleicht verstehe ich Dich falsch...
 
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Drakkan Vael

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Die Idee an sich ist interessant, doch da schon beim Gelände und sämtlichen anderen Projekten die Zahl der helfenden Hände extrem mangelhaft ist, halte ich das nicht für machbar.
Zudem wäre eine Vielzahl von Fragen zu klären (Spielsystem, Größe, wer darf damit spielen und wann, wie wird sie in Stand gehalten, etc.).
Mir wäre es lieber, jeder der etwas für den Club tun würde, würde sich ein paar Geländeteile schnappen und die bemalen und/oder reparieren. Das ist schon mehr als genug Arbeit.

Und den pfleglichen Umgang mit einer "Studioarmee" halte ich zumindest für fraglich, was man am Gelände sehr schön sehen kann.
 
Icegrim

Icegrim

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Meine Meinung dazu fällt leider nicht viel anders aus.

Die "Pflege" einer solchen Armee bleibt wieder an ein paar wenigen hängen, wenn überhaupt.
Wer mal Lust hat eine andere Armee zu spielen und nicht "Count as" und Proxy spielen will kann eher im Club anfragen.
Breit genug aufgestellt sind wir da allemal.
 
guenter der weis[s]e

guenter der weis[s]e

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Die Grund-Idee ist gut.. eine gemeinsame Armee.. jeder, der möchte, kann seinen Beitrag dazu leisten - in Form von Spenden, Basteln, Bemalen.. Manchmal hilft so ein Projekt, die Leute mehr zusammenwachsen zu lassen..

Aber eure Einwände sindkorrekt und nicht von der Hand zu weisen.. der Zustand des clubeigenen Geländes lässt (manchmal) sehr zu wünschen übrig.. und bei den allgemeinen Reparatur-Abenden sind kaum Leute anwesend.. und zumeist immer dieselben..

Etwas anderes wäre es, wenn sich ein paar der wirklich engagierten Leute einem solchen Projekt widmen würden.. nicht als Club-Armee, sondern nur für diese Leute speziell.. die Grund-Idee wäre dann zwar verwässert.. aber die Chancen, dass das gut enden kann, sind dann grösser..
 
Lameth76

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Die Argumentation kann ich wenig nachvollziehen.
Das Sachen, die benutzt werden, auch kaputt gehen, liegt in der Natur der Sache.

Das Gegenargument ist, dass ja eh private Armeen verfügbar sind, die ausgeliehen werden können. Die gehen aber dann nicht im Gebrauch kaputt? Und wenn sie kaputt gehen ist dass dann besser, wenn es privates Zeug trifft?

Es sollte aber leichter fallen, etwas pfleglich zu behandeln, wenn man Anteil daran hatte.

Wenn der Vernünftige Umgang mit Klubeigentum allgemein hin ein Problem darstellt, sollte man sich dem Thema widmen und die Klubmitglieder dahingehend sensibilisieren.

Was Pflege des Klubeigentums und andere Aufgaben anbetrifft, kann man sie vielleicht besser koordinieren und z.B. eine "To Do" Liste an der Tür aushänge, wo sich Leute eintragen können. Manchmal sind Aufgaben und nötige Arbeiten nicht leicht zu sehen.
 
guenter der weis[s]e

guenter der weis[s]e

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Leider muss ich dem widersprechen..

Auch ich hatte am Anfang den Gedanken, dass, wenn jeder mithilft, alles besser und einfacher läuft..

Aber trotz To-Do-Liste (hängt an der Tür und man kann sich dort eintragen, wenn man etwas gemacht hat) und einer strikten Regelung (3mal Kommen für 1 Strich Allgemeinarbeit) sind einige wenige übermässig im Plus, einige ein bißchen im Plus.. und andere wiederum im Minus.. und die Namen dazu wechseln einfach nicht.. und immer wieder gibt´s das Problem, dass - wenn nicht immer wieder dieselben es machen - nichts getan wird..

Was Beschädigungen betrifft - eigentümlicherweise gibt´s die an Armeen oder Modellen, die man sich ausleiht, weniger als beim allgemeinen Gelände.. seltsam, nicht?
 
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Drakkan Vael

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Das Sachen, die benutzt werden, auch kaputt gehen, liegt in der Natur der Sache.

Ja, das ist schon richtig. Wenn es jetzt auch noch so wäre, das der, der sie beschädigt, sie auch repariert, hätten wir kein Problem, doch das ist nicht der Fall und so müssen Andere die Arbeit machen.

Ist nicht schön, aber leider ein Fakt.


Es sollte aber leichter fallen, etwas pfleglich zu behandeln, wenn man Anteil daran hatte.

Das ist natürlich auch richtig, nur werden sich weder alle beteiligen, noch gehen viele mit ihren eigenen Sachen pfleglich um. Du kannst jeden Dienstag auf den Tischen Teile der Figuren einsammeln, die nach den Spielen dort liegen geblieben sind, weil sie nicht sauber befestigt waren, oder während des Spiels abgebrochen sind.

Was Pflege des Klubeigentums und andere Aufgaben anbetrifft, kann man sie vielleicht besser koordinieren und z.B. eine "To Do" Liste an der Tür aushänge, wo sich Leute eintragen können. Manchmal sind Aufgaben und nötige Arbeiten nicht leicht zu sehen.

Das gibt es schon. Beschädigtes Gelände gibt es so viel, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen sollte. Falls es Dich in den Fingern juckt: Für ein Jahr ist noch genügend Arbeit da.

Wenn der Vernünftige Umgang mit Klubeigentum allgemein hin ein Problem darstellt, sollte man sich dem Thema widmen und die Klubmitglieder dahingehend sensibilisieren.

Ist ein Dauerthema auf jeder Quartalsversammlung. Getan hat sich einiges (kein Vergleich zu früher), doch von "Gut" sind wir noch Meilenweit entfernt.
 
Lameth76

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Schade.

Man könnte das natürlich über diverse Systeme Regeln. Wer sich eine Klubarmee ausleiht, trägt sich in eine Liste ein und hinterlässt Pfand. Der Pfand wird zurückgegeben, wenn die Armee vollständig und heil abgegeben wird...

Aber gut, wenn ihr das so negativ einschätzt, dann beuge ich mich eurem Urteil und lasse von der Idee ab.
 
Icegrim

Icegrim

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  • #10
Bisher hat sich hier auch nur ein Bruchteil des Clubs dazu geäußert und die bisherigen Kommentare lesen sich aufs Thema bezogen sehr negativ.
Nun soll nicht der Eindruck vermittelt werden, dass Cosmophobia eine Ansammlung von Ablehnern ist.
Vielleicht lässt sich das Ganze ja auch mit anderen Projekten verbinden, z.B. Games Day, wenn nicht 2013, dann vllt 2014.

Ich schlage vor, dass du bei unserer nächsten Versammlung ( 05.03. wenn ich mich nicht irre) das Thema einfach mal aufgreifst. Evtl. vorher per PN an Dämonenprinz einreichen dann steht es auf der Tagesordnung.
 
der chris

der chris

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  • #11
Das hat leider nichts mehr mit einschätzen zu tun, es ist einfach Fakt ....
 
BlueDevil78

BlueDevil78

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  • #12
Es ist schwer sowas auf die beine zu stellen, auch ich bin mir sicher das es dann auf den Schultern weniger lasten würde dies zu pflegen und umzusetzen.
 
Cabal

Cabal

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  • #13
Ich finde die Idee erst Mal nicht schlecht. Eine Armee, die man sich (ggf. gegen ein geringes Entgeld) leihen kann, damit man ein System hat, um regelmäßig spielen zu können ist geil. Da kann man nichts gegen sagen! Punkt!
Noch geiler wäre es, wenn es VIELE Armeen zum leihen geben würde! Dann könnte man den Clubbeitrag auch auf 20€ oder mehr erhöhen, weil einem etwas übelst geiles geboten wird.

Wenn man aber etwas weiter denkt, kommen doch sehr viele ABER´s. Z.B. darf der Bemalstandard nicht von einer Person abhängig sein, der Club muss es ja führen.
Dann eine Armee bei Warhammer (egal ob Fantasy oder 40k) kann ewig wachsen! Da gibt es so viel, was man haben will. Wie setzt man da die Grenzen? Und welches Volk?
Wären nicht 2 Armeen für Probespiele besser? Wie lange muss man das Projekt finanzieren?

Unter dem Strich bleibt für mich eins: Je mehr ein Club bietet, desto attraktiver wird er für mich. Klar, für wen nicht.
Aber man sollte sehr gewissenhaft überlegen, wie man das Geld investiert. Wären Brettspiele besser? Oder kleine Armeen für verschiedene Systeme, um Einführungsspiele zu machen? Welche Mittel (Geld, Zeit, Personen) stehen überhaupt zur Verfügung?

Wenn ich ehrlich bin, muss ich gestehen, dass mir das Unterfangen zu groß ist. Ich mag den Club, weil ich Mitspieler und Gelände finde. Dafür bezahle ich Geld und übernehme auch mal kleinere Aufgaben. Mehr brauche ich gerade nicht.
Wenn wir nur für eine gute Armee bei 40k für den Club reden, dann müssen wir doch bestimmt 350€ und mehr einplanen. UND es darf nicht von einer Person abhängig sein. Oder?

Btw.: Eine oder mehr Warmachine-Armeen wären auch extrem geil! Aber auch hier reden wir von sehr viel Geld.
 
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Aranth

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  • #14
Vielleicht berührt mich die Idee weniger, weil ich 7 40k und 4 WH Fantasy Armeen mein Eigen nenne und ich auch sonst gut versorgt bin.

Für Kennenlernspiele stelle ich immer mal gerne was bereit und wenn ich selber Blut lecke will ich die Armee/das System selber besitzen.
 
Icegrim

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  • #15
Vielleicht berührt mich die Idee weniger, weil ich 7 40k und 4 WH Fantasy Armeen mein Eigen nenne und ich auch sonst gut versorgt bin.

DAS ist für mich der einzige Grund warum ich subjektiv von dieser Sache Abstand nehme.
Wenn ich Bock auf ne 3. 40k , ne 2. WarmaHordes oder vllt sogar die erste Fantasy Armee habe, teste ich sie im Club weil dort schon viele Armeen vorhanden sind.
Und wenns gefällt Kauf ich mir meine eigene Armee zusammen.
Wir sind ja in gewisser Weise Sammler.

Und je länger ich darüber nachdenke, desto weniger glaube ich selbst daran, dass sich so ein Projekt in egal welcher Weise umsetzen lässt.
 
Lameth76

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  • #16
Mir ist ja durchaus bewusst, dass bei einem solchen Unterfangen viele Fragen geklärt werden müssen, aber das gehört zur Konzipierung und Projektplanung, ich habe ja lediglich eine Idee geäußert.

Für welches System, welche Fraktionen, all das müsste durch eine Abstimmung unter allen Mitgliedern beschlossen werden.

Wie gesagt, nur eine Idee, ich muss da jetzt auch nicht mein Herzblut dran hängen.
 
guenter der weis[s]e

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  • #17
Mich würde die Idee reizen.. nicht, weil ich dann eine evtl. bei mir nicht vorhandene Armee nutzen könnte.. das sehe ich eher so wie Aranth (wenn´s mir gefällt, hole ich es mir!).. mich würde es reizen, weil ICH dann mich dem allgemeinen Standard des Clubs anpassen muss.. was Zusammenbauen, Umbauen, Bemalen betrifft..

Ich würde die Armee dann wirklich mehr als Studio-Armee sehen (zum rumprollen, von mir aus) denn als Ausleih-Armee..
 
Lameth76

Lameth76

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  • #18
mich würde es reizen, weil ICH dann mich dem allgemeinen Standard des Clubs anpassen muss.
Das heißt du würdest die Armee nicht bemalen? :D
 
guenter der weis[s]e

guenter der weis[s]e

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  • #19
Witzbold!!!:D

DU kennst MEINEN Bemalstandard nicht!!!:D

Nein - ich würde mich auch beim Bemalen versuchen.. irgendwie muss ich mich ja mal verbessern.. bei meinem eigenen Kram wird´s aufgrund von Masse nichts.. :(
 
C

Calgar

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  • #20
Die Idee einer Clubarmee hat sicher etwas für sich, vor allem wenn man ein "kleineres Spielsystem" ins Auge fasst. Ich werde allerdings meinen Schwerpunkt weiterhin auf das Gelände setzen, da mir das besonders am Herzen liegt ;)!
 

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